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15. August 2026

Der native Playlist-Block mit Audio-Wellenform im Editor von WordPress 7.1

WordPress 7.1: Gutenberg verringert den Bedarf an einer Plugin-Armee

Mit WordPress 7.1 wird deutlicher denn je, dass WordPress und Gutenberg der Weg nach vorn sind — und dass wir uns allmählich von der Plugin-Armee verabschieden können, die früher zum Aufbau einer professionellen Website nötig war.

Der WordPress-Entwickler und -Trainer Elliott Richmond zeigt dies in seinem neuen Video WordPress 7.1 Reviewed — Fourteen Features Put to the Test. Statt lediglich die Versionshinweise vorzulesen, testet er vierzehn neue Funktionen im Release Candidate von WordPress 7.1. Dreizehn erhalten einen klaren Daumen nach oben.

WordPress bringt die Werkzeuge für professionelle Websites Schritt für Schritt in den Browser und in den Core. WordPress 7.1 ergänzt Gutenberg direkt um responsive Gestaltung, eigene Breakpoints sowie Einstellungen für Hover-, Fokus- und Aktivzustände. Genau für solche Funktionen installierten Website-Bauer bisher zusätzliche Blocksammlungen, CSS-Plugins oder komplette Pagebuilder.

Auch die Bildbearbeitung wird Teil derselben integrierten Umgebung. Der neue Medieneditor vereint Zuschneiden, Drehen und die Bearbeitung von Metadaten im Browser. Das unterbricht den Publikationsablauf seltener — und ist ein weiterer Grund weniger, noch ein Plugin hinzuzufügen.

Der neue Playlist-Block ist eine weitere wichtige Ergänzung. Er kann mehrere Audiodateien mit einer optionalen Wellenform darstellen. Damit rückt Audio als vollwertiges Publikationsformat im WordPress Core wieder in den Vordergrund. Podcasts, Musik und Interviews können einen leistungsfähigen nativen Player verwenden, ohne sofort von einem externen Audio-Plugin abhängig zu sein.

Elliott testet außerdem die neuen Tabs- und Icon-Blöcke, Verlaufshintergründe, Textschatten, verbesserte Blockvorschauen, die korrekte Kennzeichnung dekorativer Bilder für Screenreader, einen intelligenteren Query-Block und die Admin-Leiste in der gesamten Editorumgebung.

Das langfristige Interesse: ein WordPress, das weniger von Plugins abhängt

Für all2all ist dies die entscheidende Richtung.

Wir empfehlen, Websites mit Gutenberg zu bauen und so wenige Plugins wie möglich einzusetzen. Ein Plugin sollte eine Funktion ergänzen, die tatsächlich fehlt — und nicht nachbauen, was WordPress Core bereits beherrscht.

Ein großer Plugin-Stack erschwert WordPress-Upgrades. Er schafft Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Entwicklern und Update-Zeitplänen. Er kann die Website verlangsamen, Kompatibilitätsprobleme verursachen und die Zahl möglicher Sicherheitslücken erhöhen.

Es geht nicht darum, jedes Plugin für überflüssig zu erklären. Das Ziel sind WordPress-Websites, die für ihre grundlegenden Design- und Publikationsfunktionen nicht stark von Plugins abhängen.

Wer zuerst Gutenberg, native Blöcke und Core-Funktionen verwendet, hält seine Website näher an WordPress selbst. Dadurch lässt sie sich leichter warten, sicherer aktualisieren und besser auf künftige WordPress-Versionen vorbereiten.

WordPress 7.1 ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Mehr von dem, was wir brauchen, steht nun im Browser zur Verfügung — ohne externen Pagebuilder und ohne ein Plugin für jede neue Funktion.

Elliott Richmonds vollständige Besprechung ansehen:

WordPress 7.1 Reviewed — Fourteen Features Put to the Test

WordPress 7.1 soll am 19. August 2026 erscheinen. Bis dahin sollte der Release Candidate ausschließlich auf Entwicklungs- oder Staging-Websites getestet werden.

Illustration: Standbild aus Elliott Richmonds Besprechung von WordPress 7.1, das den nativen Playlist-Block in Gutenberg zeigt.

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